Internationale Jahreskonferenz

Rheumatologie in der Anthroposophischen Medizin (16.-19.09.10)

Heute gehören die entzündlich-rheumatischen Erkrankungen zu den weltweit häufigsten und schwerwiegendsten Krankheitsbildern. In der konventionellen Therapie werden Immunsuppressiva erst eingesetzt, wenn sich die Erkrankung über mehrere Wochen im Vollbild zeigt. Die anthroposophische Rheumatologie kann schon beim Auftreten erster Skelettschmerzen hier anhand der konstitutionellen und individuell-biographischen Konstellationen Frühstadien entzündlich-rheumatischer Erkrankungen erkennen, frühzeitig eine entsprechende Behandlung beginnen und damit die Prognose entsprechend verbessern. Hierbei ist besonders das gezielte Zusammenwirken von Ärzten und Pflegenden sowie Physio-, Kunst- und Psychotherapeuten entscheidend, um eine tragende therapeutische Gemeinschaft zu bilden, die den Patienten bei den notwendigen Veränderungen seiner Lebensformen entsprechend stützt.

In den Vorträgen und Foren dieser Konferenz vom 16. bis 19. Sept. 2010 wird primär auf das chronische Gelenkrheuma eingegangen und u.a. die prospektive Kohorten-Vergleichsstudie konventioneller und anthroposophischer Rheumatherapie vorgestellt, die Ludger Simon und Kollegen nach vierjähriger Forschungstätigkeit jetzt erfolgreich abgeschlossen haben. In den Seminaren und Arbeitsgruppen wird darüber hinausgehend das ganze Spektrum des rheumatischen Formenkreises thematisiert mit der Zielrichtung, das Wesensverständnis dieser Krankheitsformen zu vertiefen und Möglichkeiten einer primären Prävention auszuloten und zu kommunizieren.




Aktuelles
Stellungnahme des Hauptstadtbüros Komplementärmedizin
zur aktuellen Diskussion um die Anerkennung und Erstattungsfähigkeit der Homöopathie
Stellungnahme zur Sterbehilfe
Zur Vernehmlassung des Schweizer Parlaments finden Sie hier die Stellungnahme der Medizinischen Sektion.
Rudolf Steiner